Hüftprothese | Hüftspezialist Minimalinvasive Operation

Orthopädie 1040 | minimalinvasive Operation | Hüftprothese

Sabine Reiter
Nach sorgfältigen Voruntersuchungen bzw. Anwendung gelinderer therapeutischer Maßnahmen durch Dr. Timmel erfolgte eine von ihm durchgeführte Op (Hüft-TEP). Nun neun Wochen danach ist mein Gangbild nahzu wie vor den Beschwerden, ich bin in der Lage, diverse Sportarten (walken, schwimmen, Gymnastik..) auszuüben. Vertrauen zu Dr. Timmel fasste ich...
Angela Hann
Es wurden bei mir zwei Hüftoperationen durchgeführt, beide von Dr. Ewald Timmel, die zweite ist jetzt grad mal fünf Tage her und es geht mir sensationell gut. Herausragend fand ich die fachmännische Begleitung des Arztes vor und nach beiden OPs, in der Ordination und danach in der Klinik Penzing ... und das ist heutzutage nicht mehr so selbstverständlich! Dr. Timmel ist und bleibt der Arzt meines Vertrauens und es ist mir ein großes Anliegen, an dieser Stelle DANKE zu sagen!!!
Susanne Riedl
Ich hatte eine schwierige Revisions OP am rechten Hüftgelenk. Diese Op wurde von Herrn Dr.Timmel erfolgreich und zu meiner Zufriedenheit durchgeführt. Dank Dr. Timmel kann ich mich wieder schmerzfrei bewegen. Er ist ein kompetenter und sehr guter Chirurg und nimmt sich immer Zeit für meine Anliegen. Dr. Timmel kann ich nur weiterempfehlen.
M. Zimmermann
Bei mir wurde eine notwendige OP (Hüft-TEP) von Dr. Timmel erfolgreich durchgeführt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Seinem Können habe ich eine deutliche Verbesserung meiner Lebensqualität zu verdanken! War jetzt zur Jahreskontrolle - alles bestens! Dr. Timmel hat sich stets die Zeit genommen, mir alles genau zu erklären und alle meine Fragen beantwortet. Er ist ein sehr freundlicher, kompetenter Arzt und guter Chirurg. Herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Betreuung ! M.Zimmermann
Renate Chmela
Dank Dr. Timmel, nach zwei Hüft-op's,endlich wieder Beschwerdefrei!!!! Habe vollstes Vertrauen und kann ihn nur weiterempfehlen!!!!

Alles Über die Implantation einer Hüftprothese

Die minimalinvasive Implantation einer Hüftprothese ist ein moderner chirurgischer Ansatz zur Behandlung von Hüftgelenksarthrose und anderen Hüftgelenkserkrankungen. Bei dieser Technik wird das Gelenk unter Verwendung eines schonenderen Zuganges mit weniger Gewebeschäden ersetzt als bei herkömmlichen offenen Verfahren. Die Methode hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da sie viele Vorteile für die Patienten bietet.

1. Vorteile der minimalinvasiven Hüftprothesen implantation

Zugangsweg

Der Hauptunterschied zur klassischen Operation besteht in der Art des Zugangsweges zum Hüftgelenk. Die Muskeln werden bei der minimalinvasiven Operation nur auf die Seite gedrängt und müssen nicht abgelöst, oder eingeschnitten werden.

Kleinere Schnitte

Ein weiterer Unterscheidungspunkt besteht u.a. in der Größe des Hautschnitts. Bei der minimalinvasiven Methode werden in der Regel nur Schnitte von 7 bis 10 cm Länge gemacht, während bei der traditionellen Methode Schnitte von 15 bis 20 cm erforderlich sein können. Dies führt zu weniger Haut- und Weichteilschäden.

Schnellere Heilung und weniger Schmerzen

Durch die geringere Gewebstraumatisierung sind die Schmerzen nach der Operation in der Regel weniger intensiv, und die Heilung verläuft schneller. Patienten berichten oft von einer kürzeren Genesungszeit und einer schnelleren Rückkehr zu normalen Aktivitäten.

Weniger Narbenbildung

Da der Schnitt kleiner ist, entstehen auch kleinere Narben, die ästhetisch vorteilhaft sind und das postoperative Erscheinungsbild verbessern.

Geringeres Risiko für Komplikationen

Durch die Schonung von Muskeln, Bändern und Gewebe wird das Risiko von postoperativen Komplikationen wie Infektionen, Blutungen und Blutgerinnseln reduziert.

Schnellerer Krankenhausaufenthalt

Die Patienten können häufig schneller entlassen werden, da die postoperative Erholung beschleunigt wird. In vielen Fällen kann der Aufenthalt im Krankenhaus deutlich reduziert werden.

2. Technik der minimalinvasiven Hüftprothesen operation

Die minimalinvasive Implantation einer Hüftprothese ist ein moderner chirurgischer Ansatz zur Behandlung von Hüftgelenksarthrose und anderen Hüftgelenkserkrankungen. Bei dieser Technik wird das Gelenk unter Verwendung eines schonenderen Zuganges mit weniger Gewebeschäden ersetzt als bei herkömmlichen offenen Verfahren. Die Methode hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da sie viele Vorteile für die Patienten bietet. Ich selbst verwende hierfür folgende Zugänge zum Hüftgelenk:

AMIS vs ALMIS von Dr. Ewald Timmel von ortho-timmel.at

Anteriorer Minimalinvasiver Zugang AMIS

Bei diesem Zugang wird das Hüftgelenk von vorne über einen kleinen Schnitt erreicht. Der Vorteil dieses Zugangs ist, dass keine Muskeln oder Sehnen durchtrennt werden müssen, was zu einer schnelleren Heilung führen kann.

Eine Besonderheit des anterioren Zuganges ist, dass keine motorischen Nerven das Zugangsareal kreuzen, da alle Muskeln medial des Zuganges über Äste des Nervus femoralis und alle Muskeln lateral des Zuganges über Äste der Glutealnerven innerviert werden. Der vordere Zugang ist mit dem geringsten Risiko für Muskelschädigungen assoziert. Somit ist der anteriore Zugang eine besonders schonende Zugangstechnik.

Für die Anwendung der AMIS-Technik bieten Patienten mit nicht zu kräftiger Muskulatur und langem valgischem Schenkelhals die besten anatomischen Vorraussetzungen. Deutlich herausfordender sind muskelstarke Patienten mit varischem kurzem Schenkelhals und einer Hüftprotrusion.

Anterolateraler Minimalinvasiver Zugang ALMIS

Der Zugang erfolgt von der Seite des Hüftgelenks. Durch die vorneseitlich (anterolaterale) Position werden keine wichtigen Muskeln durchtrennt,              sondern es wird der Zugang zwischen den Muskeln hindurch (intermuskulär) oder entlang ihrer Fasern (interfaszial) aufgesucht. Dieser Zugang                ermöglicht eine gute Sicht auf das Gelenk und hat den Vorteil, dass wichtige Muskeln weniger beeinträchtigt werden. Er wurde speziell entwickelt,          um Muskelstrukturen wie den Gluteus medius und den Gluteus minimus zu schonen und damit eine schnellere Genesung und bessere                              Funktionalität nach einer Hüftoperation zu gewährleisten.

Entfernung des beschädigten Knorpels und Knochens

Der erkrankte Hüftkopf (der Oberschenkelkopf) wird entfernt, und der Oberschenkelknochen sowie die Hüftpfanne werden präpariert, um die Prothese zu verankern.

Einsetzen der Prothese:

Die künstliche Hüfte besteht in der Regel aus einer Metallkomponente für die Gelenkspfanne mit einem einsetzbaren bzw. integrierten Inlay aus Keramik oder Kunststoff, einem Keramikkopf und einer weiteren Metallkomponente, die in den Oberschenkelknochen eingebracht wird, dem Schaft. Die Prothesenteile werden zuerst mittels Probeimplantaten geprüft, danach werden die Originalteile präzise im Hüftgelenk platziert

2. Aufbau einer Hüftprothese

Je nach individueller Anforderungen und Erkrankung des Patienten gibt es verschiedene Arten von Hüftprothesen:

hueftpfannen fuer Hueftprothese von dr. ewald timmel von ortho-timmel.at
hueftschaefte fuer hueftprothese von dr. ewald timmel von ortho-timmel.at

Beckenschale, Pfanne, (Acetabulum-Komponente)

Diese Komponente wird in das Becken implantiert und ersetzt die natürliche Hüftpfanne (Acetabulum). Sie besteht in der Regel aus Metall, wobei ich selber gerne Titanimplantate verwende. Dieses Material ist äußerst stabil und es sind keine Allergien dagegen bekannt.

Inlay

Die Metallpfanne erhält in einem weiteren Schritt einen Polyethylen- bzw. Keramikeinsatz, bzw. ist mit diesem bereits ausgekleidet. Er bildet mit seiner Oberfläche den Gegenpart zum künstlichen Hüftkopf und ermöglicht mit diesem die Beweglichkeit im Sinne eines Kugelgelenkes.

Prothesenkopf (Femurkopf-Komponente)

Der Kopf ist der Teil der Prothese, der zusammen mit dem Inlay das Gelenk im Oberschenkel ersetzt. Er wird auf den Hals der Schaftkomponente aufgebracht. Ich verwende hier fast ausschließlich aus Keramik gefertigte Implantate.

Hüftschaft (Stem)

Der Schaft ist der Teil der Prothese, der in den Oberschenkelknochen eingeführt wird. Er wird entweder zementiert oder direkt in den Knochen eingepasst, um eine stabile Verbindung zum Oberschenkelknochen zu schaffen. Auch hier verwende ich gerne Implantate aus Titan. Außerdem haben sich für mich die Kurzschäfte durchgesetzt, wenn die Gesamtsituation ihre Implantation zulässt. Sie ermöglichen ein minimalinvasives operieren und geben, bei richtiger Lage, hervorragende Stabilität.

3. Die kurzschaftprothese

MERKMALE DER KURZSCHAFTPROTHESE

Ich selbst verwende unter normalen Anforderungen fast ausschließlich Kurzschaftprothesen.

kurzschaftprothese von dr. ewald timmel von ortho-timmel.at

Kurzer Schaft

Diese ist eine spezielle Art von Hüftprothese, die bei der Behandlung von Hüftgelenksarthrose oder anderen Hüftgelenkserkrankungen eingesetzt wird. Sie unterscheidet sich von einer Langschaftprothese vor allem in der Länge des Schaftes, der in den Oberschenkelknochen eingesetzt wird.

Der Schaft der Prothese ist im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten kürzer und reicht nicht bis zum mittleren oder unteren Knochenschaft. Er wird nur im oberen Bereich des Oberschenkelknochens verankert.

Erhaltung des Knochengewebes

Durch den kürzeren Schaft wird weniger Knochen entfernt, was die Stabilität des Oberschenkels und die Möglichkeit einer späteren Revision verbessert.

Höhere Flexibilität

Diese Prothesen sind besonders dann vorteilhaft, wenn das Knochengewebe im Oberschenkelkopf noch relativ gesund ist, sodass die Prothese eine bessere Anpassung an die Knochenstruktur ermöglichen kann.

VORTEILE DER KURZSCHAFTPROTHESE

Schonung des Knochens

Weniger Knochenentfernung bedeutet, dass mehr des natürlichen Knochens erhalten bleibt. Dies kann insbesondere für jüngere Patienten oder aktive Menschen von Vorteil sein.

Weniger Schmerzen und schnelleres Heilung

Da weniger invasiv operiert wird, kann die Erholungszeit kürzer sein und es treten häufig weniger postoperative Schmerzen auf.

Bessere Revisionsmöglichkeit

Durch den kürzeren Schaft ist eine mögliche spätere Revision (Ersetzung der Prothese) einfacher, da der Knochen nicht zu stark beschädigt wurde.

NACHTEILE DER KURZSCHAFTPROTHESE

Geringere Stabilität

Aufgrund des kürzeren Schaftes kann es in manchen Fällen zu einer geringeren Stabilität der Prothese kommen, vor allem bei sehr aktiven Patienten oder bei starkem Übergewicht.

Nicht für alle Patienten geeignet

Für Patienten mit stark geschädigtem Knochenmaterial oder größeren strukturellen Problemen im Oberschenkelknochen könnte eine Kurzschaftprothese weniger geeignet sein.

4. Rehabilitation nach der Hüftprothesen operation

Die Rehabilitation nach der Hüftprothesenoperation ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Eingriffs. Der Heilungsprozess verläuft in mehreren Phasen:

Frühmobilisation

Bereits kurz nach der Operation beginnen die Patienten mit der Unterstützung von Physiotherapeuten, das Gelenk zu mobilisieren. Das Bewegen des Hüftgelenks fördert die Durchblutung und hilft, Komplikationen zu vermeiden.

Physiotherapie

Um die Muskulatur rund um das Hüftgelenk zu stärken und die Gelenkbeweglichkeit wiederherzustellen, ist eine gezielte Physiotherapie notwendig. Diese beginnt häufig schon am ersten oder zweiten Tag nach der Operation.

Schmerzkontrolle

Schmerzmedikamente helfen dabei, die postoperativen Beschwerden zu lindern. Diese sollten entsprechend den Anweisungen des Arztes eingenommen werden.

Fazit Hüftprothese: Die Lösung für fortgeschrittene Hüftarthrose

 

Die Hüftprothesenimplantation ist eine bewährte Methode zur Behandlung von Hüftarthrose und anderen Hüftgelenkserkrankungen. Der Eingriff führt in den meisten Fällen zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität durch die Reduzierung von Schmerzen und die Wiederherstellung der Beweglichkeit des Hüftgelenks. Mit der richtigen Rehabilitation und regelmäßigen Nachkontrollen können Patienten viele Jahre lang von den Vorteilen der Prothese profitieren.

FAQ

Eine Hüftprothesenimplantation ist in der Regel zu empfehlen, wenn die Hüftgelenksarthrose oder andere Erkrankungen des Hüftgelenks fortgeschritten sind und konservative Behandlungen wie Medikamente, Physiotherapie oder Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen.

Zu den häufigsten Indikationen gehören:

  • Schmerzhafte Hüftarthrose

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß, der zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt.

  • Frakturen

Schenkelhalsbrüche oder andere schwere Hüftverletzungen, die nicht mehr konservativ, bzw. operativ mittels Osteosynthese behandelt werden können.

  • Rheumatoide Arthritis

oder andere entzündliche Erkrankungen, die das Hüftgelenk zu starker Degeneration gebracht haben.

Die Hüftprothese hilft dabei, die Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion wiederherzustellen, sodass der Patient ein aktives und schmerzfreies Leben führen kann.

 

Die Implantation einer Hüftprothese bietet zahlreiche Vorteile für Patienten mit Hüftgelenksarthrose oder anderen Erkrankungen:

  • Schmerzlinderung

Nach der Hüftprothesenoperation berichten die meisten Patienten von einer deutlichen Reduzierung der Schmerzen, die mit Hüftgelenksarthrose verbunden sind.

  • Bessere Beweglichkeit

Die Prothese ermöglicht eine verbesserte Beweglichkeit des Hüftgelenks, sodass alltägliche Aktivitäten wie Gehen und Treppensteigen wieder problemlos möglich sind.

  • Langfristige Haltbarkeit

 Moderne Hüftprothesen sind langlebig und können 20-30 Jahre oder länger halten, was eine dauerhafte Lösung für viele Patienten darstellt.

Die vollständige Genesung nach einer Hüftprothesenoperation dauert in der Regel zwischen 6 und 12 Wochen. Nach 3 bis 6 Monaten können die Patienten in der Regel wieder normale Aktivitäten aufnehmen. Intensive sportliche Belastungen sind jedoch erst nach 6 Monaten bis einem Jahr wieder empfohlen. Die Patienten müssen regelmäßige Nachuntersuchungen durchführen, um sicherzustellen, dass die Prothese richtig funktioniert und keine Komplikationen auftreten.

Eine Hüftgelenksendoprothese hält in der Regel ohne Komplikaionen 15 bis 20 Jahre, abhängig von verschiedenen Faktoren wie:

  • Alter und Aktivitätslevel des Patienten: Jüngere und sehr aktive Patienten können die Prothese schneller abnutzen.
  • Gewicht: Übergewicht kann die Belastung des Knies erhöhen und den Verschleiß beschleunigen.
  • Material der Prothese: Moderne Prothesen bestehen aus haltbareren Materialien und können länger halten.
  • Pflege und Rehabilitation: Eine gute Nachbehandlung und das Vermeiden von Überlastung tragen zur Lebensdauer bei.

Nach etwa 15–20 Jahren kann es notwendig sein, die Prothese zu wechseln (Wechseloperation).

Wie bei jeder großen Operation können auch bei der Implantation einer Hüftprothese Komplikationen auftreten. Zu den möglichen Risiken gehören:

  • Infektionen

In seltenen Fällen kann es zu einer Infektion des Operationsgebiets kommen.

  • Blutgerinnsel

Thrombosen können nach der Operation auftreten, weshalb eine frühzeitige Mobilisation und gegebenenfalls Blutverdünnungsmittel notwendig sind.

  • Lockerung oder Verschleiß der Prothese

Im Laufe der Jahre kann die Prothese sich lockern oder der Kunststoff verschleißen, was möglicherweise einen Austausch der Prothese erforderlich macht. Die Materialien sind aber heute so weit, dass ein Abrieb von Kunstoffoberfläche mit maximal 0,01-0,02 mm garantiert werden kann.

  • Gelenkinstabilität

In einigen Fällen kann das neue Hüftgelenk instabil werden, was zu einer Dislokation führen kann.